Baudarlehen
Bei einem Baudarlehen handelt es sich um ein Darlehen, das einzig zum Zwecke des Baus eines Gewerks gedacht ist oder aber für den Immobilienkauf. Der Höhe von Baudarlehen ist dabei – sowohl für Privatleute, wie auch für Unternehmen – nach oben keine Grenze gesetzt. Die Finanzierbarkeit, sprich die Möglichkeiten der Rückzahlung, wird in jedem Einzelfall individuell bestimmt. Im Bezug bei der Auswahl von einem Baudarlehen ist insbesondere auf die Höhe des Effektivzins zu achten, wie auch auf geringe Bearbeitungsgebühren und die Höhe der Schätzungskosten. Im Rahmen eines Baudarlehen ist auch darauf zu achten, dass die Möglichkeit für Sondertilgungen besteht und wie was der Kreditgeber an Vorfälligkeitsentschädigung gibt. Günstig ist bei einem Baudarlehen vor allem ein geringer Eigenkapitalanteil. Banken erwarten hier in der Regel einen Eigenkapitalanteil von 20 Prozent bis 30 Prozent. Desto geringer der Eigenkapitalanteil ist, desto teurer ist ein Baudarlehen. Charakteristisch für ein Baudarlehen sind lange Laufzeiten von bis zu 35 Jahren. Dabei besteht in der Regel für 5, 10 oder 15 Jahre eine so genannte Zinsbindungsfrist.
Dies garantiert dem
Darlehensnehmer für diesen Zeitraum eine konstante Zinshöhe und
damit gleich bleibende Rückzahlungsraten. Nach dem Ablauf der
Zinsbindung muss der Kreditnehmer mit der Bank der Zins für das
Baudarlehen neu verhandelt werden. Baudarlehen können dabei auch
umgeschuldet werden.
Quelle: immobilien-kredit.eu